Die deutsche Linke ist offensichtlich sehr verwirrt. Das ideologische Niveau ist sehr niedrig. Dies zeigte sich zuletzt an den absurden Wortmeldungen in der Kommentarspalte unter dem Instagram-Beitrag der Antifa Jugend Aachen. Die Genossen aus Aachen haben einen sehr guten Text geschrieben, der auf marxistische Weise die konkrete Situation analysiert, und die verschiedenen linken Stellungnahmen kritisiert. In der Kommentarspalte haben dann Trotzkisten, Antideutsche, und rot lackierte Antinationale gemeinsam gegen die Genossen gehetzt. Am absurdesten ist, dass die Genossen von @roteinfos Mao Tse Tung zitiert haben, um den nationalen Krieg der Islamischen Republik Iran zu diskreditieren.
Der Ramadankrieg: Welche Entwicklungstendenzen zeichnen sich ab?
Am 28.02.2026 hat der Krieg der USA und Israel gegen den Iran begonnen. Dieser Krieg ist ein imperialistischer Krieg, der den Sturz der Islamischen Republik, und die Balkanisierung der iranischen Nation in Formierung zum Zweck hat. Darüber hinaus dient der Krieg als Vorbereitung für einen kolonialen Genozid gegen die arabischen Staaten um Israel herum, sowie für die Balkanisierung weiterer Nationen (Pakistan, evtl. Saudi-Arabien).
Der Iran hingegen führt einen gerechtfertigten Krieg zur Behauptung seines nationalen Selbstbestimmungsrechts als Halbkolonie. Die Achse des Widerstandes kämpft in Solidarität mit dem Iran einen gerechtfertigten Kampf gegen den US-Imperialismus und die zionistische Siedlerkolonie Israel.
Notizen zu Marc Rubios Rede auf der Münchener Sicherheitskonferenz
Die Rede Marc Rubios bestätigt, dass die USA eine hegemoniale Supermacht sind, die ihre eigene Weltordnung revidieren wollen, um eine neue, wieder direktere Formen des Kolonialismus anwendende Weltordnung aufzubauen. Außerdem wollen die USA die ökonomische und militärische Macht der imperialistischen Staaten untergrabende Aspekte der Globalisierung revidieren.
Man kann das Volk nicht lieben, ohne die Bourgeoisie zu hassen
Dieser Text ist eine Reflexion auf die Debatte um die Epstein-Files.
Man kann das Volk nicht lieben, ohne die Bourgeoisie zu hassen. Man kann sich nicht auf den Standpunkt der Arbeiterklasse und der anderen revolutionären Klassen stellen, ohne dass sich dieser Standpunkt als Gefühl der Liebe zum Volk geltend macht. Man kann sich nicht auf den Standpunkt der Arbeiterklasse stellen, die Weltanschauung des Marxismus annehmen, und das Volk lieben, ohne die Bourgeoisie, die die Arbeiterklasse und die Völker der Welt ausbeutet, unterdrückt, misshandelt und abschlachtet, zu hassen. Genauso wenig kann man sich auf den Standpunkt der Bourgeoisie stellen, sie affirmieren, sie entschuldigen, ohne die Arbeiterklasse und die Völker der Welt zu hassen, zu verachten, zu erniedrigen. Es gibt auch keine Äquidistanz.
Thesen zur Islamischen Republik Iran und der aktuellen Situation
Die Redaktion hat bislang keine vollständige Einheit über diesen Text erlangt, es wurde aber beschlossen, ihn in seiner aktuellen Fassung als Beitrag zur Debatte über die Situation im Iran und den Charakter der Islamischen Republik Iran zu veröffentlichen.
Es handelt sich bei dem Text um Thesen, und nicht um einen vollständig ausformulierten Artikel. Allerdings sind die wichtigsten Quellen trotzdem am Ende angegeben.
Die konkret erinnert die Leser an ihren Katechismus
In der konkret 11/2025 sind gleich zwei Artikel, in denen gegen den „Klassenkampf-Marxismus“ geschossen wird. Als Objekt der Kritik, als Klassenkampf-Marxist, mag man hoffen, man würde diese Artikel lesen, und danach verstehen, worin der inhaltliche Dissens zwischen dem Marxismus und der Sorte Revisionismus, wie er in der konkret verbreitet werden darf, besteht. Die Enttäuschung dieser Hoffnung ist der Anlass dieses Textes.
Die Scheidelinie ist: Vertraust du dem Staat oder den Massen?
Mit einer Mischung aus Amusement und Entsetzen nahmen wir die Reaktionen auf einen Beitrag der Gruppe Als Klasse Kämpfen zum Verbot von Muslim Interaktiv wahr. Anlässlich dieser Reaktionen sind einige offenbar überfällige Klarstellungen zur Meinungsfreiheit, Staatsgläubigkeit, und der richtigen Handhabung von Widersprüchen im Volke angebracht.
Zur Imperialismus-Veranstaltung in Leipzig
Ein Genosse von uns hat auf Einladung der Roten Wende Leipzig einen Vortrag über den Imperialismus gehalten. Darin hat er auf Grundlage eines Zitats aus Lenins „Der Imperialismus und die Spaltung des Sozialismus“ erklärt, inwiefern der Imperialismus das höchste Stadium des Kapitalismus, monopolistischer, parasitärer, faulender und sterbender Kapitalismus ist. Danach hat der Genosse im Anschluss… Zur Imperialismus-Veranstaltung in Leipzig weiterlesen
Thesen zur Kritik des Rassismus
Als Kommunisten müssen wir den Rassismus im Volk bekämpfen und ihm unser proletarisches Klassenbewusstsein entgegenstellen. Rassistischer Gewalt, sei es durch die Polizei oder durch Faschisten, müssen wir mit Gewalt begegnen. Der Kampf gegen Rassismus ist ein Tageskampf, der nur zu einem Beitrag für die proletarische Weltrevolution gemacht werden kann, wenn der Zusammenhang zwischen der Ausbeutung der Arbeiterklasse in imperialistischen Nationen und der Völker der unterdrückten Nationen erklärt, und dem Nationalismus ein proletarischer Internationalismus entgegengestellt wird.
Trumps 20-Punkte-Kolonialplan für Gaza
Trumps Frieden für Gaza bedeutet Kolonialverwaltung und Kapitalexport. Trump plant die militärische, ökonomische und ideologisch-kulturelle Unterdrückung der Palästinenser in Gaza.
