Aktuell entwickelt sich in der kommunistischen Bewegung Deutschlands eine Debatte über die richtige Analyse des Krieges gegen den Iran, und den praktischen Schlussfolgerungen daraus.
Diejenigen, die unsere Position angreifen, sagen darüber hinaus, dass die Debatte eigentlich unwichtig wäre, weil man lieber Praxis machen sollte. Das Problem ist nur, dass es keine revolutionäre Praxis ohne revolutionäre Theorie gibt. Wenn man ein praktisches Problem beseitigen will, in diesem Fall den Imperialismus, dann muss man eine theoretische Analyse seines Grundes haben, um eine theoretische Lösung für das Problem finden zu können, die man dann in der Praxis umsetzen kann. Den theoretischen Kampf für nebensächlich oder unnötig erklären, tut man für gewöhnlich, wenn man die eigenen falschen Gedanken vor Kritik schützen will.
Doch was sind die unterschiedlichen Positionen?
Die Antifa Jugend Aachen, der Rote Aufbruch Dresden, die Gruppe Als Klasse Kämpfen, die Kommunistische Organisation, die Migrantifa Rhein Main und wir vertreten die marxistisch-leninistische und maoistische, antiimperialistische Position, dass die Islamische Republik Iran einen nationalen Krieg für das Selbstbestimmungsrecht der iranischen Nation führt, dieser Krieg gerechtfertigt ist, und die iranische Nation, und auch die Islamische Republik Iran in dieser Situation unsere Solidarität verdienen. Genauso gibt es andere Gruppen, die diese Position ablehnen. Von der Gegenseite gab es nun von Andrej Vogelhut auf gegenwind.news eine Kritik an unserer Position. Auf diese Kritik wollen wir mit diesem Dokument hier antworten.
